Strassen
Da Nebenstrassen in Panama eher die Ausnahme sind, landete ich erst
einmal auf der Autobahn. Streckenweise war sie fast neu und ich konnte auf
einem breiten Seitenstreifen fahren. An anderen Stellen war sie ziemlich löchrig
und es existierte überhaupt keinen Seitenstreifen. Da musste ich etwas aufpassen
nicht unter einem Lastwagen zu landen. Zum Glück waren jedoch die allermeisten
Auto- und Lastwagenfahrer*innen sehr rücksichtsvoll. Nur die Busfahrer*innen sind
wie bereits in Südamerika die schlimmsten und überholen manchmal ziemlich nah.
Konnte ich doch einmal auf eine Nebenstrasse ausweichen, so begegnete
ich vielen Einheimischen, die auch auf dem Velo unterwegs waren oder sogar per
Pferd. Neben vielen Kokospalmen und Bananenstauden gibt es auch viel Dschungel
und Weiden mit Kühen und Pferden.
Aber egal ob Autobahn oder Nebenstrasse, auf und ab geht es in Panama überall und ich konnte wieder einmal zünftig Höhenmeter sammeln.
Passüberquerung
Nach dem ich mehrere Tage dem Pazifik gefolgt war, wollte ich nochmals an die Karibikküste. Also verlies ich den Pazifik und bog ins Landesinnern ab. Schon bald ging es Steil hinauf. Der Schweiss lief mir beim Hinauffahren nur so in Strömen herab, dass ich mein Shirt schon bald auswringen konnte. Ab ca 700m Höhe wurde es deutlich kühler. Kurz nach dem ich mich umgezogen hatte, begann es jedoch zu regnen und ich wurde erneut nass. Auf der Passhöhe fand ich ein nettes Hostel und übernachtete auf knapp 1'200 m. Für einmal hatte ich nicht heiss und zog mir am Abend sogar einen Pullover und Socken an. Gerade als ich noch überlegte, ob es nun nicht übertrieben ist mich bei 20 Grad so warm anzuziehen kam ein Mitarbeiter des Hostels, jammerte wie kalt es doch heute sei und zog sich Mütze und Handschuhe an.
Am nächsten Morgen schien wieder die Sonne und ich konnte die Aussicht doch noch geniessen, bevor es auf der anderen Seite wieder Steil hinab ging. Obwohl es nur Rund 50 km über einen Pass sind, von der Pazifik- zur Karibik- Seite von Panama, so ist doch eine ganz andere Stimmung auf der anderen Seite. Während auf der Parzifik-Seite die Autobahn durch geht und es viele Hotels und andere Einrichtung für Touristen hat, so sind sie auf der Karibikseite viel seltener. Und die wenigen die es hat sind meistens in einer hohen Preisklasse. Die Einheimischen wohnen daneben oft in einfachen Hütten aus Brettern mit einem Wellblech- oder Palmblätterdach. Auch hat es auf der Karibik-Seite viel weniger Menschen mit europäischem Aussehen. Ich viel also viel mehr auf und es war schwieriger einen Übernachtungsplatz zu finden. So klopfte ich an einem Abend an dir Tür einer Luxusloges mit Pool und Meerblick in der Hoffnung jetzt in der Nebensaison bei ihnen zu einem bezahlbaren Preis zelten zu können. Doch davon wollten die Besitzer (europäisches Aussehen) nichts wissen und schickten mich auf die andere Strassenseite zu den Arbeitern des Anwesens. Da wurde ich dann problemlos aufgenommen und konnte umsonst neben ihrer Hütte zelten.
Regenzeit
Bis ende November ist hier noch Regenzeit. Dass heisst, dass die ganze Natur schön grün und saftig ist. Fast täglich regnet es nachmittags ein paar Stunden. Aber auch fast täglich kommt die Sonne raus und trocknet das meiste. So wie es eben bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 80 und 90% trocknen kann. Der Regen ist somit oft eher eine willkommene Abkühlung als Ärgernis. Wann und wie viel es regnet ist meistens eine Überraschung. Ich hab noch keine Wettervorhersage gefunden, die auch nur annähernd zuverlässig sagen kann wann die Regengüsse kommen. Entweder ist es sehr schwer das vorherzusagen oder es interessiert einfach niemanden und gibt deshalb auch keine Prognosen. Die Menschen auf der Strasse lassen sich davon jedenfalls nicht aufhalten und gehen einfach weiter ihren Tätigkeiten nach. Egal ob es 40 Grad und Sonne hat oder aus allen Kübeln giesst.
Insel Colón
Ich hatte geplant nach Costa Rica zu fahren und da den nächsten Ruhetag zu machen. Aber 40 km vor der Grenze hatte ich das Gefühl noch nicht bereit für den Grenzübertritt zu sein. Also bog ich nochmals ab und fuhr mit einer Fähre auf die Insel Colón, die noch zu Panama gehört. Die ersten zwei Tage regnete es jedoch viel und ich blieb fast nur in der Hängematte des Hostels. Am letzten Tag kam dann doch noch die Sonne Raus und ich konnte an den Strand gehen. Nach den San Blas Inseln ist es hier jedoch ziemlich enttäuschend.
Nach dem ich nun die Route durch die kommenden Länder nochmals etwa überarbeitet hab, sollte ich nun bereit sein für die nächsten Etappen. Ich habe jedoch das Gefühl, je länger ich unterwegs bin, je schwerer fällt mir das Planen und je weniger gut werde ich darin. Mal schauen ob ich nun genügend vorbereitet bin und einen schönen Weg durch die kommenden Länder finde.
Aber egal ob Autobahn oder Nebenstrasse, auf und ab geht es in Panama überall und ich konnte wieder einmal zünftig Höhenmeter sammeln.
Nach dem ich mehrere Tage dem Pazifik gefolgt war, wollte ich nochmals an die Karibikküste. Also verlies ich den Pazifik und bog ins Landesinnern ab. Schon bald ging es Steil hinauf. Der Schweiss lief mir beim Hinauffahren nur so in Strömen herab, dass ich mein Shirt schon bald auswringen konnte. Ab ca 700m Höhe wurde es deutlich kühler. Kurz nach dem ich mich umgezogen hatte, begann es jedoch zu regnen und ich wurde erneut nass. Auf der Passhöhe fand ich ein nettes Hostel und übernachtete auf knapp 1'200 m. Für einmal hatte ich nicht heiss und zog mir am Abend sogar einen Pullover und Socken an. Gerade als ich noch überlegte, ob es nun nicht übertrieben ist mich bei 20 Grad so warm anzuziehen kam ein Mitarbeiter des Hostels, jammerte wie kalt es doch heute sei und zog sich Mütze und Handschuhe an.
Am nächsten Morgen schien wieder die Sonne und ich konnte die Aussicht doch noch geniessen, bevor es auf der anderen Seite wieder Steil hinab ging. Obwohl es nur Rund 50 km über einen Pass sind, von der Pazifik- zur Karibik- Seite von Panama, so ist doch eine ganz andere Stimmung auf der anderen Seite. Während auf der Parzifik-Seite die Autobahn durch geht und es viele Hotels und andere Einrichtung für Touristen hat, so sind sie auf der Karibikseite viel seltener. Und die wenigen die es hat sind meistens in einer hohen Preisklasse. Die Einheimischen wohnen daneben oft in einfachen Hütten aus Brettern mit einem Wellblech- oder Palmblätterdach. Auch hat es auf der Karibik-Seite viel weniger Menschen mit europäischem Aussehen. Ich viel also viel mehr auf und es war schwieriger einen Übernachtungsplatz zu finden. So klopfte ich an einem Abend an dir Tür einer Luxusloges mit Pool und Meerblick in der Hoffnung jetzt in der Nebensaison bei ihnen zu einem bezahlbaren Preis zelten zu können. Doch davon wollten die Besitzer (europäisches Aussehen) nichts wissen und schickten mich auf die andere Strassenseite zu den Arbeitern des Anwesens. Da wurde ich dann problemlos aufgenommen und konnte umsonst neben ihrer Hütte zelten.
Bis ende November ist hier noch Regenzeit. Dass heisst, dass die ganze Natur schön grün und saftig ist. Fast täglich regnet es nachmittags ein paar Stunden. Aber auch fast täglich kommt die Sonne raus und trocknet das meiste. So wie es eben bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 80 und 90% trocknen kann. Der Regen ist somit oft eher eine willkommene Abkühlung als Ärgernis. Wann und wie viel es regnet ist meistens eine Überraschung. Ich hab noch keine Wettervorhersage gefunden, die auch nur annähernd zuverlässig sagen kann wann die Regengüsse kommen. Entweder ist es sehr schwer das vorherzusagen oder es interessiert einfach niemanden und gibt deshalb auch keine Prognosen. Die Menschen auf der Strasse lassen sich davon jedenfalls nicht aufhalten und gehen einfach weiter ihren Tätigkeiten nach. Egal ob es 40 Grad und Sonne hat oder aus allen Kübeln giesst.
Ich hatte geplant nach Costa Rica zu fahren und da den nächsten Ruhetag zu machen. Aber 40 km vor der Grenze hatte ich das Gefühl noch nicht bereit für den Grenzübertritt zu sein. Also bog ich nochmals ab und fuhr mit einer Fähre auf die Insel Colón, die noch zu Panama gehört. Die ersten zwei Tage regnete es jedoch viel und ich blieb fast nur in der Hängematte des Hostels. Am letzten Tag kam dann doch noch die Sonne Raus und ich konnte an den Strand gehen. Nach den San Blas Inseln ist es hier jedoch ziemlich enttäuschend.
Nach dem ich nun die Route durch die kommenden Länder nochmals etwa überarbeitet hab, sollte ich nun bereit sein für die nächsten Etappen. Ich habe jedoch das Gefühl, je länger ich unterwegs bin, je schwerer fällt mir das Planen und je weniger gut werde ich darin. Mal schauen ob ich nun genügend vorbereitet bin und einen schönen Weg durch die kommenden Länder finde.

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